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Über uns

Das Trio Maurice wurde 2017 von der Pianistin Aymara Cubas, der Geigerin Lisa Immer und der Cellistin Gesine Queyras gegründet. Die drei Musikerinnen, die bereits als Jungstudentinnen an der Musikhochschule Freiburg ihre musikalische Ausbildung begannen und später bei weltberühmten Lehrern an Musikinstitutionen in New York, Paris und Wien studierten, haben es sich zum Ziel gesetzt, ihre reichhaltige Erfahrung in der Klaviertrio-Formation zusammenfließen zu lassen.

Die Mitglieder des Trio Maurice konzertierten bereits auf den größten Bühnen der Welt, u.a. im Bereich der historischen Aufführungspraxis in namhaften Orchestern, sowie in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen.

In seinen facettenreichen Interpretationen der meisterhaften Klaviertrioliteratur vereint das Trio Maurice fein differenziertes Spiel mit purer Musizierfreude und wahrer Hingabe.

Biografien

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Lisa Juliane Immer wurde 1981 in Freiburg geboren. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht in der „Pflügerstiftung Freiburg“. 1994 wurde sie in die Vorklasse der Hochschule für Musik bei Prof. Jörg Hofmann aufgenommen. Im Sommersemester 2005 absolvierte sie dort ihr Diplom im Studiengang “Künstlerische Ausbildung“ bei Prof. Rainer Kussmaul. Ab dem WS 2005 studierte Lisa Juliane Immer im Aufbaustudiengang ″Solistenexamen“ebenfalls bei Rainer Kussmaul. 2007 schloss sie mit Auszeichnung ab.

Lisa Juliane Immer wirkte in Orchestern wie dem Gustav-Mahler-Jugendorchester, dem Kammerorchester Basel, dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock, dem Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe und dem Sinfonieorchester des SWR BadenBaden-Freiburg mit. Sie ist als Solistin und Kammermusikerin sowohl mit der „modernen“ als auch mit der „Barock“-Geige gleichermassen erfolgreich in Konzerten und Festivals in Europa, in den USA, in Südamerika, in Asien und in Australien zu hören. Als Konzertmeisterin arbeitet sie z.B. mit Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin und Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Wolfram Christ, Olof Boman, Kai Johannsen, Winnfried Toll und Hans Michael Beuerle. Seit 2008 ist sie Mitglied im Salagon-Quartett. Mit diesen Ensembles und Orchestern nahm sie zahlreiche CDs und DVDs auf: unter anderem bei  Deutsche Grammophon, Sony Music, Arte, SWR und Harmonia Mundi.

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Die Pianistin Aymara Cubas entdeckte bereits in frühen Jahren ihre Liebe zur Kammermusik, insbesondere zur Klaviertrio-Formation, die ihren künstlerischen Werdegang entscheidend prägen sollte.

1981 in Freiburg geboren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule Freiburg und wurde bereits mit 14 Jahren Jungstudentin an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. A. Klein. 2001 setzte sie ihre Studien bei Prof. Dr. T. Szász an der Musikhochschule Freiburg fort. Ein Stipendium des Erasmus-Sokrates Programms führte sie 2005 nach Wien an die Universität für Musik und darstellende Kunst, wo sie bei Prof. A. Kouyoumdjian das Konzertfach Klavierkammermusik studierte. Im selben Jahr spielte sie bei einer Fernsehproduktion des SWR für die Sendung Musikdebüt.

Im Jahr 2007 absolvierte Aymara Cubas den Diplomstudiengang „Künstlerische Ausbildung“ im Hauptfach Klavier an der Musikhochschule Freiburg. Kurz darauf erhielt sie ein Stipendium der Indiana University Bloomington (USA), um bei dem renommierten  Pianisten des Beaux-Arts-Trio Menahem Pressler ihre Studien fortzusetzen. 2009 beendete sie auch diese erfolgreich und erhielt das „Performer Diploma“ der IU Bloomington. Solistische sowie kammermusikalische Auftritte in Wien, Indianapolis, Nimes und in ihrer Heimatstadt Freiburg folgten.

Aymara Cubas erhielt aufgrund ihrer kammermusikalischen Begabung bereits in jungen Jahren eine Förderung des Landesmusikrats Baden-Württemberg. In der Besetzung Klaviertrio wurde sie im Jahr 2004 mit dem E.-Humbolt-Preis für herausragende Leistungen während der „Internationalen Akademie für Kammermusik Heidelberg“ ausgezeichnet. Zudem erhielt sie den Carl-Seemann-Preis der Musikhochschule Freiburg im Fach Klaviertrio als auch den „Dean’s Scholarship“ der IU Bloomington.
Kammermusikunterricht bei Rainer Kussmaul, Michael Hauber und Felix Gottlieb sowie Meisterkurse bei Jaques Rouvier, Edgar Wolanin und Rudolf Kehrer gaben ihr wichtige künstlerische Impulse.


Gesine Queyras ist in Freiburg geboren und aufgewachsen und hat ihr Studium an der Freiburger Musikhochschule mit Auszeichnung abgeschlossen.

In New York und Paris setzte sie ihre Studien fort. In New York erhielt sie das Artist Diploma und in Paris den ersten Preis des Conservatoire Supérieur de Paris für Barockcello. Nach vielen Jahren Tätikeit in Ensembles und Orchestern mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe u.v.a., widmet sie sich nun fast ausschließlich der Kammermusik und tritt hier mit namhaften Künstlern in renommierten Festivals und Konzertreihen auf. So ist sie als Solistin und Kammermusikerin Gast bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Schwetzinger Festspielen, dem Schleswig Holstein Festival, den Mettlacher Kammermusiktagen, dem Concertgebouw Brügge,(B) den Donaueschinger Musiktagen, dem Festival de Saintes (Fr), Salon en Provence (Fr), dem Tonspuren-Festival Kloster Irsee, Musiktagen St. Gallen, le Crete Senesi (I) u.v.m.

Gesine Queyras ist mitverantwortlich für die künstlerische Leitung des Kammermusikfestivals "Rencontres musicales de haute Provence" (www.rmhp.fr), wo sich alljährlich in der letzten Juli Woche hochkarätige Künstler zur Kammermusik zusammenfinden.

Eindrücke